Herr Mustermann geht online

 

Herr Mustermann hat keine eigene Webseite. Das ärgert ihn inzwischen. Zwar denkt er, dass er nicht unbedingt eine Homepage braucht, aber dem Umsatz könnte es nicht schaden. Immer häufiger fragen ihn Kunden auch nach seinem Webauftritt. Wenn Herr Mustermann bisher auftritt, dann mit dem Chor „Fröhlicher Gesang“, nicht aber im Internet. Und Webspace hält er für einen Fachbegriff aus der Weltraumforschung. Doch seit sein Konkurrent, der Meyer, bei jeder Gelegenheit damit prahlt, dass das Geschäft noch besser läuft, seit er online ist und eine Firmenhomepage hat, schrillen bei Mustermann die Alarmglocken. Was der kann, kann ich besser, sagt er sich und beschließt, den Weg ins Internet zu gehen. Am Abend berät er sich ausnahmsweise mit seinem Sohn, der sich mit dem Internet auskennt und zusammen planen sie die nächsten Aufgaben.